Momente die
Bleiben
Der Augenblick
Eine Handschrift in Bildern
Die Welt der Fotografie – unendlich viele Wege
Fotografie ist weit mehr als ein Klick auf den Auslöser. Sie ist ein Universum voller Möglichkeiten – von der stillen Landschaft über das lebendige Portrait bis hin zur präzisen Architekturaufnahme. Makrofotografie öffnet eine Welt im Verborgenen, Sportfotografie hält den flüchtigen Moment fest, experimentelle Fotografie sprengt bewusst alle Grenzen. Die Themen sind so vielfältig wie das Leben selbst – und genau das macht dieses Handwerk so faszinierend.
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Jeder Fotograf findet seinen Blick
Diese Vielfalt ist ein Geschenk, aber auch eine Herausforderung. Nicht jeder Bereich liegt einem – und das ist gut so. Denn wer seinen eigenen fotografischen Blick gefunden hat, entwickelt eine Handschrift, die unverwechselbar wird. Mit der Zeit kristallisiert sich heraus, welche Motive einen wirklich berühren, welches Licht man liebt, welche Geschichten man erzählen will.
Das richtige Werkzeug für jeden Moment
So unterschiedlich die Bildwelten, so unterschiedlich ist auch das nötige Equipment. Ein Teleobjektiv mit langer Brennweite bringt weit entfernte Motive nah heran – für die Makrofotografie ist es jedoch ungeeignet. Ein Weitwinkel erfasst beeindruckende Räume und Landschaften, taugt aber kaum für klassische Portraits, wo ein leichtes Teleobjektiv zwischen 85 und 135 mm das Gesicht natürlich und schmeichelhaft abbildet. Das Equipment eines Fotografen ist daher kein Zufall – es ist eine Entscheidung für eine Bildsprache.
In den verschiedenen Bildergalerien zeige ich meinen persönlichen Wirkungsbereich und die Themen, die mich bewegen.
Bildbearbeitung – Kunst oder Verfälschung?
Nach dem Fotografieren beginnt ein zweiter, oft unterschätzter kreativer Prozess: die Bildbearbeitung. Ein Thema, das die Geister scheidet. Die einen bestehen darauf, ein Bild solle exakt so wirken, wie es die Kamera eingefangen hat – alles andere sei unecht. Doch was viele nicht wissen: Eine Kamera bildet niemals exakt das ab, was das menschliche Auge wahrnimmt. Sie interpretiert Licht, Kontrast und Farbe auf ihre eigene, technisch begrenzte Weise.
RAW oder JPG – wo beginnt die Bearbeitung wirklich?
Wer im RAW-Format fotografiert, speichert rohe, unkomprimierte Bilddaten – ohne kamerainterne Verarbeitung. Diese Dateien wirken zunächst flach und unfertig, bieten dafür aber maximale Kontrolle in der Nachbearbeitung am Computer. Das Finishing gehört hier untrennbar zum Prozess. Anders verhält es sich mit dem JPG-Format: Hier übernimmt die Kamerasoftware bereits die Bildoptimierung – je nach Voreinstellung mit mal mehr, mal weniger starkem Einfluss auf Kontrast, Schärfe und Farbgebung. Auch das ist eine Form der Bearbeitung – nur eben eine unsichtbare.
Von der Dunkelkammer zum digitalen Finishing
Meine Wurzeln in der Druckvorstufe und eine fundierte Ausbildung haben mir früh den Blick für Bildqualität und Farbwirkung geschärft. Ich durfte noch erleben, wie analoge Fotografien in der Dunkelkammer zum Leben erwacht sind – wo Belichtungszeit, Chemie und Handwerk den endgültigen Look eines Bildes bestimmten. Diese Erfahrung prägt bis heute mein Verständnis von Bildbearbeitung: Sie ist kein Trick, sondern ein künstlerisches Mittel.
Ein Bild trägt oft mehr Emotion in sich, als auf den ersten Blick sichtbar ist. Die Nachbearbeitung hilft, genau diese verborgenen Stimmungen freizulegen – ein weiches Licht zu betonen, eine Stille spürbar zu machen, einen Moment in seiner ganzen Intensität zu zeigen. Ob der gewünschte Bildlook bereits bei der Aufnahme vorbereitet oder erst am Computer ausgearbeitet wird – beides ist Teil derselben kreativen Reise.
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Entdecke die Vielfalt meiner Fotografie
In meinen Galerien verschmelzen technisches Handwerk und künstlerische Vision zu besonderen Momentaufnahmen. Ob die präzise Schärfe eines Focus Stacks, die dynamische Energie des Motorsports oder die stille Erhabenheit historischer Monumente – jede Rubrik erzählt ihre eigene Geschichte.
Wähle eine Kategorie, um tiefer in die Details und die Entstehung dieser Werke einzutauchen und die Welt durch meine Linse neu zu entdecken.
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Fahrzeuge faszinieren mich seit Jahrzehnten — ob Oldtimer, Klassiker oder der Rennsport in all seinen Facetten. Immer wieder zieht es mich zu solchen Veranstaltungen, Kamera in der Hand, auf der Suche nach dem perfekten Moment. Die Herausforderung gehört dabei dazu: die richtige Position finden, nah genug herankommen, den Charakter eines Fahrzeugs in einem einzigen Bild einfangen. Deshalb schätze ich besonders kleinere Veranstaltungen — dort entsteht die Nähe, die grossartige Fotos erst möglich macht.
























